Interview mit Dr. Pankaj Naram
"Ich möchte selbst 135 Jahre alt werden und damit ein lebendes Beispiel sein." Dr. Pankaj Naram ist ayurvedischer Arzt (Vaidya) und Heiler, der weltweit bekannt ist für seine Pulsdiagnose. Die besondere Zusatzqualifikationen des Pulslesens erlernte er auf traditionelle Art und Weise in einem „tausendtägigen Studium“ bei seinem tibetischen Lehrmeister und Guru, Swami Ramdas. Seit dieser Zeit arbeitet und lehrt Dr. Pankaj Naram in verschiedenen Gesundheitszentren in Indien und im Ausland. |
ayurveda-portal.de: Wie kamen Sie zum ersten Mal mit Ayurveda in Kontakt?
Dr. Naram: Vor 28 Jahren habe ich zur Finanzierung meines Journalismus-Studiums Interviews gemacht.
Eines Tages interviewte ich einen ayurvedischen Arzt zu seinem Leben (dieser hatte den Puls von Hitler 1933 gelesen. Ich fragte ihn nach dem Interview, ob er mir helfen könnte, da ich zu dem damaligen Zeitpunkt schon keine Haare mehr hatte und übergewichtig war.
Er las mit mir in den alten Schriften und ich bereitete die Präparate zu. Der Erfolg stellte sich sofort ein. Ich bekam wieder meine Haare. Bald bereitete ich unter seiner Anleitung auch Präparate für Freunde und Familie zu und alle waren sehr glücklich mit den Resultaten. Ich war so überzeugt, dass ich meinen Arzt fragte, wo ich das lernen konnte und er empfahl mir das Ayurveda-Studium an der Universität. Ich schloss mit dem G. A. M. S.(Graduate in Ayurveda Medicine and Surgery) ab.
Für mich entscheidend war aber nicht, was ich an der Universität lernte, sondern was ich später von meinem Meister Swami Ramdas lernte.
Ich wollte einen Unterschied machen in dieser Welt, Menschen helfen, die Welt verbessern.
An der Uni lernte ich nicht, wie man den Puls liest, wie man Menschen versteht.
Das frustrierte mich in meiner Arbeit, weil meine Resultate nicht gut genug waren. Ich wurde depressiv und esssüchtig.
Eines Tages erzählte mir ein Patient, dem ich nicht helfen konnte, von einem 115 Jahre alten Vaidya, der ihn nach einer Pulsdiagnose geheilt hatte. Ich war neugierig und ließ mir den Puls in Bombay lesen.
Er erfasste meine Probleme sofort und das war für mich ein Wendepunkt, denn ich hatte meinen Guru gefunden. Ich wollte das, was er konnte, lernen. Er sagte mir immer wieder " Komme morgen wieder" . Ich kam wieder und wartete, den ganzen Tag. Am Abend sagte er " Komm morgen wieder" . Ich kam und wartete. Das machte er genau 100 Tage. In dieser Zeit sah ich seine Patienten kommen und gehen, sprach mit Ihnen über ihre Beschwerden und beobachtete mit eigenen Augen ihre Entwicklung über die Monate. Das erhöhte meine Neugierde enorm.
Ohne, dass es mir selbst bewusst war, hatte meine Lehrzeit schon begonnen.
Nach 100 Tagen beschwerte ich mich darüber, dass ich nicht bei seinen Konsultationen beiwohnen durfte. Mein Meister sagte, dass das mein großes Problem wäre& zu viel Ego. Und er gab mir die nächste Aufgabe: Toiletten putzen.
Also putzte ich die Toiletten. Er überprüfte meine Arbeit, war nicht zufrieden und stellte folgende Analogie auf: " Wie sollte ich Menschen helfen, sich grundlegend zu reinigen, wenn ich noch nicht mal in der Lage sei, eine Toilette richtig zu säubern" . Also lernte ich, wie man eine Toilette so putzt, dass auch mein Meister zufrieden war.
Danach begann mein 1000 Tage - Trainingsprogramm. Als das beendet war, entließ mein Guru mich ins Leben. Ich fragte " Meister, wie soll ich Patienten finden" und er antwortete: " Deine Patienten werden Dich finden."
Im Jahr 1982 hat mein Guru mich gefragt: " Was ist Dein Traum?" und ich habe ihm geantwortet: " Ich möchte der beste Pulsleser der Welt werden. Ich möchte, dass Mutter Theresa zu mir kommt, dass der Dalai Lama sich den Puls lesen lässt und weitere 100.000 Menschen aus 108 verschiedenen Ländern." Mein Traum hat sich mehr als erfüllt.
Dr. Naram: Vor 28 Jahren habe ich zur Finanzierung meines Journalismus-Studiums Interviews gemacht.
Eines Tages interviewte ich einen ayurvedischen Arzt zu seinem Leben (dieser hatte den Puls von Hitler 1933 gelesen. Ich fragte ihn nach dem Interview, ob er mir helfen könnte, da ich zu dem damaligen Zeitpunkt schon keine Haare mehr hatte und übergewichtig war.
Er las mit mir in den alten Schriften und ich bereitete die Präparate zu. Der Erfolg stellte sich sofort ein. Ich bekam wieder meine Haare. Bald bereitete ich unter seiner Anleitung auch Präparate für Freunde und Familie zu und alle waren sehr glücklich mit den Resultaten. Ich war so überzeugt, dass ich meinen Arzt fragte, wo ich das lernen konnte und er empfahl mir das Ayurveda-Studium an der Universität. Ich schloss mit dem G. A. M. S.(Graduate in Ayurveda Medicine and Surgery) ab.
Für mich entscheidend war aber nicht, was ich an der Universität lernte, sondern was ich später von meinem Meister Swami Ramdas lernte.
Ich wollte einen Unterschied machen in dieser Welt, Menschen helfen, die Welt verbessern.
An der Uni lernte ich nicht, wie man den Puls liest, wie man Menschen versteht.
Das frustrierte mich in meiner Arbeit, weil meine Resultate nicht gut genug waren. Ich wurde depressiv und esssüchtig.
Eines Tages erzählte mir ein Patient, dem ich nicht helfen konnte, von einem 115 Jahre alten Vaidya, der ihn nach einer Pulsdiagnose geheilt hatte. Ich war neugierig und ließ mir den Puls in Bombay lesen.
Er erfasste meine Probleme sofort und das war für mich ein Wendepunkt, denn ich hatte meinen Guru gefunden. Ich wollte das, was er konnte, lernen. Er sagte mir immer wieder " Komme morgen wieder" . Ich kam wieder und wartete, den ganzen Tag. Am Abend sagte er " Komm morgen wieder" . Ich kam und wartete. Das machte er genau 100 Tage. In dieser Zeit sah ich seine Patienten kommen und gehen, sprach mit Ihnen über ihre Beschwerden und beobachtete mit eigenen Augen ihre Entwicklung über die Monate. Das erhöhte meine Neugierde enorm.
Ohne, dass es mir selbst bewusst war, hatte meine Lehrzeit schon begonnen.
Nach 100 Tagen beschwerte ich mich darüber, dass ich nicht bei seinen Konsultationen beiwohnen durfte. Mein Meister sagte, dass das mein großes Problem wäre& zu viel Ego. Und er gab mir die nächste Aufgabe: Toiletten putzen.
Also putzte ich die Toiletten. Er überprüfte meine Arbeit, war nicht zufrieden und stellte folgende Analogie auf: " Wie sollte ich Menschen helfen, sich grundlegend zu reinigen, wenn ich noch nicht mal in der Lage sei, eine Toilette richtig zu säubern" . Also lernte ich, wie man eine Toilette so putzt, dass auch mein Meister zufrieden war.
Danach begann mein 1000 Tage - Trainingsprogramm. Als das beendet war, entließ mein Guru mich ins Leben. Ich fragte " Meister, wie soll ich Patienten finden" und er antwortete: " Deine Patienten werden Dich finden."
Im Jahr 1982 hat mein Guru mich gefragt: " Was ist Dein Traum?" und ich habe ihm geantwortet: " Ich möchte der beste Pulsleser der Welt werden. Ich möchte, dass Mutter Theresa zu mir kommt, dass der Dalai Lama sich den Puls lesen lässt und weitere 100.000 Menschen aus 108 verschiedenen Ländern." Mein Traum hat sich mehr als erfüllt.
Heute lese ich in meinem Center in Indien am Tag 500 Patienten den Puls und gebe sie dann weiter an meine Ärzte. Täglich führen wir 150 ambulante Behandlungen durch.
In meiner Ayurveda-Produkt-Fabrik arbeiten 150 Personen an der Herstellung der traditionellen, ayurvedischen Präparate.
ayurveda-portal.de: Wie kam es, dass Sie erstmalig ins Ausland gingen ?
Dr. Naram: Die Initiative ging 1988 von einer italienischen Patientin aus, die ich in Indien auf Hepatitis behandelte und heilte. Sie lud mich zu Vorträgen und Seminaren nach Italien ein. Danach folgte Deutschland, Österreich, die Schweiz. Jetzt bereise ich 10 europäische Länder, Indien, die Staaten, Australien und Neuseeland.
ayurveda-portal.de: Sie bereisen die Welt seit vielen Jahren und haben viele tausend Menschen behandelt. Würden Sie uns ein paar Fälle schildern, die uns einen kleinen Einblick in Ihre Arbeit geben?
Dr. Naram: Einmal habe ich in Kalifornien gearbeitet und da kam ein Profi-Bodybuilder zu mir.
Er hatte wie alle anderen Steroide genommen und seine Nieren schwer geschädigt.
Ich fragte ihn nach seinen Ernährungsgewohnheiten und er sagte mir, dass er 100 Eier am Morgen essen müsse. Ich sagte ihm, man kann keine 100 Eier verdauen.
Er sagte: " Dr. Naram, wir müssen meine Wachstumshormone steigern. Wenn Sie was im Ayurveda haben, dann esse ich die Eier nicht mehr."
Ich schlug in den alten Schriften nach und las über Hanuman, der Berge versetzen konnte. Was hatte der gegessen, welche Kräuter hatte er genommen, um so stark zu sein? Ich fand die Formel und testete sie an mir selbst. Ich ließ meine Testosteron Werte vorher und nachher messen und schickte die Ergebnisse dem Bodybuilder. Mittlerweile ist er auf Platz 6 der Mr. America Wahl und peilt jetzt Platz 3 an. Er ist der einzige Vegetarier unter den Bodybuildern.
Er ist ein gutes Vorbild dafür, dass man als Vegetarier gesund und fit sein kann.
Und noch ein Fall: Ich war in Amerika und behandelte eine Patientin mit hohem Blutdruck. Weder die allopathische noch meine Medizin konnten helfen. Also fragte ich nach Problemen in ihrem Leben und sie erzählte, dass ihr Sohn, der Soldat im Irak war, nach einem Angriff vermisst sei. Sie bat mich, in den alten Schriften nach einem Mantra zu suchen, das ihr den Sohn wieder zurückbringen würde. Den alten Schriften zufolge benötigte ich 15 zuverlässige Menschen, die dieses Mantra in einer genau definierten Art und Weise ohne Unterbrechung durchführen: jeden Tag, 2mal am Tag, 108 Mal. Ich fand diese Menschen bei einem Treffen mit Ärzten, Heilpraktikern und Freunden inAugsburg.
Der Sohn wurde tatsächlich lebend gefunden. Was war passiert? Eine irakische Frau hatte ihn nach dem Bombenangriff schwer verletzt gefunden, in ihrer Hütte versteckt und später an einen amerikanischen Konvoi übergeben.
Ich lese auch Tieren den Puls. Das ist insofern sehr spannend, weil die Tiere kein direktes Feedback geben können, wenn man etwas diagnostiziert.
Das ist meine spezielle Arbeit. Ich habe mit Löwen angefangen. In Australien habe ich mit Kängurus gearbeitet. Auch Schlangen und anderen Tieren lese ich den Puls, auch Hunde und Katzen kommen in meine Praxis. Ich besitze alte Schriften mit uraltem Geheimwissen, das 2500 Jahre alt ist. Es enthält eine Anleitung, wie man mit Tieren kommuniziert, wie man sagt " Ich liebe Dich" . So sind dann auch wilde Tiere zu mir gekommen und ich konnte gefahrlos ihren Puls fühlen.
ayurveda-portal.de: Welches sind Ihre aktuellen Projekte?
Dr. Naram: Mein Guru hat mit 20 seine eigene Praxis eröffnet und wurde 125 Jahre alt. In diesen 105 Jahren hat er unzählige Schriften verfasst. Ich verfüge über 25.000 Seiten handgeschriebene ayurvedische Schriften, nicht nur von meinem Meister, sondern auch von anderen alten Meistern aus dieser Linie. Die ältesten Schriften sind über 2.000 Jahre alt. Das wurde in einem deutschen Labor überprüft.
Außerdem existieren weitere 50.000 Seiten in Nepal und Tibet.
Ich bin dabei, diese Schriften zu übersetzen und werde viel, viel Geld investieren, um dieses Projekt durchzuführen. Ich muss die Schriften aus Tibet und Nepal herausbringen und entsprechende Leute anstellen, die mir bei den Übersetzungen helfen.
Die alten Meister meiner Linie sagen, dass nur derjenige autorisiert ist, zu übersetzen, der 500.000 Menschen untersucht hat. Und das habe ich. Wahrscheinlich hat mein Meister mich deshalb auch gewählt, um diese Aufgabe zu übernehmen.
Ich ermögliche damit den Menschen, an diesem Geheimwissen teilzuhaben und mache diese Welt zu einem besseren Ort.
Von meinem Guru habe ich drei wesentliche Dinge gelernt: Pulslesen, Marma und die Kunst, in hohem Alter noch geistig und körperlich fit zu sein.
Ich möchte Menschen helfen, 100 Jahre zu leben, voller Energie, Enthusiasmus und Ruhe.
Also schaue ich: Was tun diese Menschen, was wir nicht tun. Was tun sie nicht, was wir tun.
Das ist meine Arbeit.
Ich möchte selbst 135 Jahre alt werden und damit ein lebendes Beispiel sein.
Das wird eine meiner großen Aufgaben der nächsten 30 Jahre werden.
ayurveda-portal.de: Was ist der Unterschied zwischen den einzelnen Linien im Ayurveda ?
Dr. Naram: Ayurveda ist eine Philosophie des Lebens und es gibt verschiedene Linien.
Es gibt eine Linie in Kerala, die eine bestimmte Art und Weise haben, Menschen zu betrachten. Dann gibt es die Leute von Poona, Dr. Vasant. Lad, Dr. Ranade, sehr intelligent, sie sehen den Menschen wieder aus einem anderen Winkel. Es gibt die Universität von Jamnagar, die neben den ayurvedischen Präparaten auch allopathische Medizin einsetzen.
Ich entstamme einer 2.500 Jahre alten Linie und möchte dieses Wissen, die Geheimnisse, in ihrer ursprünglichen Form zur Anwendung bringen. Ich betrachte mich als Instrument.
Heute wird im Ayurveda viel modifiziert, den modernen Bedürfnissen angepasst. Das ist in Ordnung. Ich habe nichts dagegen.
Ich gehöre zu den Vertretern des Siddha Veda, die die heutige Welt aus Sicht des 5000 Jahre alten Ayurveda betrachten.
Siddha bedeutet, Dinge, die bereits probiert und getestet wurden. Wir glauben, dass die alten Meister intelligente Männer waren, die die Anwendbarkeit der Schriften bereits getestet haben. Das muss ich nicht mehr machen. Ich folge einfach den Anleitungen. Das tue ich mit offenen Augen und Blindheit zugleich.
Wir sind Praktizierende und sagen: Wissen ist nicht Praxis, nur Praxis bringt Erfahrung. (Knowing is not doing, only doing is doing).
Für mich ist nicht die Frage, wer Recht hat, sondern was heilt.
ayurveda-portal.de: Sie sprechen von Geheimnissen in den alten Schriften und machen uns neugierig. Können Sie uns ein Beispiel geben?
Dr. Naram: In den Alten Schriften ist zum Beispiel vermerkt, dass es Ende des 20 Jahrhunderts eine neue Krankheit geben wird, die in den Schriften " low ojas" genannt wird.
Als ich in 1988 das erste Mal in Italien war, las ich den Puls einer völlig geschwächten Frau, die enorm abgenommen hatte und deren Blutwerte alarmierend waren. Ich diagnostizierte " low ojas" und verordnete ihr entsprechende Präparate. Einen Tag später erfuhr ich, dass sie an AIDS erkrankt war, was ich zu dem damaligen Zeitpunkt noch nicht einmal kannte.
Diese Frau lebt heute noch.
Mittlerweile haben wir in Indien ein AIDS-Programm ins Leben gerufen.
Die alten Schriften sehen für 2020 ein neues Krankheitsbild auf uns Menschen zukommen. Und wir sind heute schon dabei, entsprechende Pflanzen im Himalaya anzubauen, um dem zu begegnen.
ayurveda-portal.de: Wie sehen Sie die Entwicklung von Ayurveda im Westen und Osten?
Dr. Naram: Ich sehe großes Potential. Unglaubliches Potential.
Die Menschen leben länger, aber die Qualität des Lebens ist durch viele Beschwerden beeinträchtigt. So viele Frauen leiden unter den Wechseljahren, unter Osteoporose oder Arthritis.
Ich habe in Deutschland mit einem Professor gesprochen, der mir sagte, dass die Gesundheitskosten für Menschen ab 55 enorm ansteigen und dass das keiner mehr bezahlen kann. Außerdem helfen die Dinge nicht wirklich.
Ayurveda bietet da sehr viel: ein längeres Leben mit gleichzeitig höherer Lebensqualität.
Hier ein Beispiel: Einer älteren Frau sagte man in einem Münchner Krankenhaus, dass sie nie wieder laufen würde. Sie war erschüttert und dann verließ sie auch noch ihr Mann. Sie kam zu mir nach Indien, im Rollstuhl. Wir haben sie behandelt. Mittlerweile läuft sie wieder und fährt Auto.
Ein anderes Beispiel: Eine Frau hatte immer wieder große Schmerzen in ihren Gelenken. Sie nahm regelmäßig Schmerztabletten. Diese Schmerztabletten wiederum griffen ihre Nieren an.
In den alten Schriften finden wir Lösungen für diese Probleme.
Wenn ich Menschen so helfen kann - das ist ein großes Potential!
ayurveda-portal.de: Ist das Wissen aus den Schriften 100%ig übertragbar?
Dr. Naram: Das Wissen ist 100%ig übertragbar. Man braucht wirklich besondere Menschen, die die Schriften übersetzen können.
ayurveda-portal.de: Haben Sie noch einen Meister?
Dr. Naram: Mein Meister hat seinen alten Körper verlassen und die Aufgaben an mich übertragen.
Lassen Sie mich erzählen, wie es dazu kam: Eines Tages erhielt ich einen Brief von ihm, in dem er mich bat, zu ihm nach Dharamsala zu kommen; er wolle Dinge zum Abschluss bringen. Ich kam zu ihm und er fragte mich, ob ich zufrieden sei mit dem, was er mich gelehrt hatte und ich bejahte. Er aber sagte, gehe und besuche die besten Pulsleser in Daramshala und überprüfe, dass das, was ich Dir beigebracht habe, perfekt ist oder ob Du noch lernen musst. So ging ich und besuchte die Ärzte des Dalai Lama und kam wieder zurück zu meinem Meister und sagte, dass alles so wie es ist gut ist.
Daraufhin sagte er, dass er seinen Körper verlassen will. Meine Frau begann zu weinen und er erklärte: Wenn Du ein Hemd seit 20 Jahren trägst und es ist abgetragen, was machst Du? Du wirfst es weg, kaufst Dir ein Neues und freust Dich. Genau das werde ich jetzt tun. Mein Körper ist alt und ich werde mir jetzt einen neuen Körper zulegen." Er bat uns, den Raum zu verlassen und nach 15 Minuten wieder zu kommen. Als wir wieder eintraten, war er weg, sein Körper aber noch da. Das war die schockierendste und gleichzeitig überwältigendste Erfahrung in meinem ganzen Leben.
Nun bin ich Kopf der Linie. Das Wissen wurde komplett an mich und nur mich übertragen.
ayurveda-portal.de: Wie finden Sie die Idee des Ayurveda-Portals ?
Dr. Naram: Die Idee ist sehr gut. Durch das Internet helfen Sie den Menschen, sich tiefer mit dem Wissen des Ayurveda zu beschäftigen. Ich würde gerne dazu beisteuern, die Plattform noch erfolgreicher zu machen, zum Beispiel mit einer ständigen Rubrik " Secret of the month" .
ayurveda-portal.de: Vielen Dank für dieses Interview.
Persönliche Termine mit Dr. Pankaj Naram sind auch in Deutschland möglich
In München:
Kontakt:
Naturheilpraxis in Schwabing
Germaniastrasse 9
D-80802 München
0049 (0)89 - 347 300
0049 (0)89 - 388 691 93
info@manashakti.deinfo@manashakti.de
www.manashakti.de
Auch in Berlin ist Pankaj Naram oft zu Besuch:
Termine und Anmeldungen können Sie unter 030203 78408 ab sofort erfragen
Information & Anmeldung allgemein:
HP Suyogi Geßner
Tel.: 033203 784 64
Fax: 033203 784 07
mail suyogi@web.desuyogi@web.de
Interview mit Dr. Smita Naram
„Nicht der Ayurveda an sich ist das Wichtigste, sondern die Resultate, die er erzielt.“ Vaidya Smita Naram ist auf die Durchführung von Panchakarma - Kuren spezialisiert und hat bis heute über hunderttausend Patienten betreut. Sie schrieb den Bestseller Discovering Natural Secrets und hat viele Ärzte und Therapeuten in Ayurvedischem Pulslesen als auch in Panchakarma ausgebildet. |
ayurveda-portal.de interviewte Dr. Smita Naram 2009 in Wiesbaden. Lesen Sie im Folgenden die Übersetzung der wichtigsten Auszüge des umfassenden Interviews:
ayurveda-portal.de: Wie sind Sie persönlich zu Ayurveda gekommen?
Smita Naram: Mein Ehemann Dr. Pankaj Naram war sicherlich der Grund, dass ich zum Ayurveda gekommen bin. Aber im Stammbaum meines Vaters gibt es über vier Generationen zurück Vaidyas (Ayurveda-Ärzte). Der Vater meines Vaters, dessen Vater und die zwei Generationen davor waren Vaidyas, so dass sogar der Nachname „Vaidya“ wurde. Es ist Tradition, die Berufsbezeichnung als Nachname zu nehmen. Mein Vater selbst war zwar kein Vaidya, aber mein Onkel.
Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich keine allophatische Medizin genommen. Ich erinnere mich an ein besonders starkes Erlebnis, als ich 10 Jahre alt war. Ich hatte Fieber und starke Bauchschmerzen. Ein normaler Arzt kam und er meinte es könnte eine Blinddarmentzündung sein und wenn der Schmerz nicht aufhöre, müsse ich ins Krankenhaus zum Operieren gebracht werden. Doch mein Vater fragte meinen Onkel, der mir einen kleinen Einlauf mit Rizinusöl, warmem Wasser, Ingwer und einigen anderen Dingen empfahl. Mein Vater verabreichte mir diese Mischung und ich musste zur Toilette. Nach 15 Minuten war aller Schmerz verschwunden. Das war eines der einprägsamsten Erlebnisse mit der ayurvedischen Medizin für mich.
Als ich meinen Mann traf, lernte er bereits die Pulsdiagnose. Das animierte mich, eine richtige vierjährige Ayurveda Ausbildung mit Universitätsabschluss zu machen. Im Jahr 1981 war ich fertig und studierte gleich anschließend noch sehr gründlich Pharmazie, da wir selbst professionell Arzneimittel herstellen wollten. Nach 3 Jahren Pharmazie-Studium fing ich 1985 an zu praktizieren. Von 1982 bis 1985 studierte ich zusätzlich von meinem Mann jede Nacht für zwei bis drei Stunden.
ayurveda-portal.de: Ihr Ehemann war lange bei einem Guru. War das vor dieser Zeit?
Smita Naram: Ja, das war vor 1981
ayurveda-portal.de: Wollten Sie von Anfang an Ayurveda praktizieren?
Smita Naram: Ganz sicher. Mein erstes Erlebnis, wie man Agni behandelt, trug wesentlich dazu bei. 1980 behandelte mich der Guru meines Mannes. Ich hatte im jungen Alter zu viel Agni, welches sich in Hautausschlägen, nächtlichen Krämpfen und Bauchschmerzen äußerte. Es war ein chronischer Zustand. Ich wurde schon dünn und schwach, da keine Therapie anschlug. Der Guru beherrschte das Pulslesen und heilte mich anschließend komplett. Danach wusste ich ganz sicher, dass ich unbedingt Ayurveda praktizieren wollte. Es gibt in Indien viele Ärzte, die vorgeben Ayurveda zu machen, aber es nicht wirklich überzeugt tun.
Mein Mann und ich studierten Ayurveda, weil wir wirklich nur Ayurveda praktizieren wollten. Für uns beide und besonders für mich, war es eine besondere Herausforderung all die wissenschaftlichen Fakten dann anzuwenden. Man lernt sehr viele Prinzipien des Ayurveda wie beispielsweise Ama, Agni, Dhatus und Srotas. Diese alle miteinander in Verbindung mit dem wirklichen Leben zu setzen ist nicht so einfach. Durch das Pulslesen wurde es dann doch einfach, denn im Puls finden wir die fünf Hauptpunkte wieder. Man schaut nach den verschiedenen Zuständen der Doshas, Agnis, Ama, Dhatus, den Körperkanälen, wie den geistigen Kanälen und dem Vata, was sie alle vorantreibt. Das Pulslesen wurde so für mich zum bedeutendsten Arbeitswerkzeug.
ayurveda-portal.de: Haben Sie das Pulslesen von Ihrem Mann gelernt?
Smita Naram: Ja, hauptsächlich von meinem Mann. Aber das meiste habe ich natürlich während des Praktizierens an hunderten von Patienten gelernt. Pulslesen kann man nicht im Klassenraum lernen. Man kann ein paar grundlegende Prinzipien lernen. Doch Pulslesen ist eine Kunst und eine Wissenschaft, die auf Erfahrung und inneres Wissen aufbaut. Das eignet man sich durch Üben an. Beim Unterrichten des Pulslesens wird man zu Coach und zur Hebamme, indem man aufzeigt wohin man schauen muss. Doch jeder muss es durch seine eigene Erfahrung lernen, nur so kann man es meistern. Als ich in der Klinik arbeitete hatte ich zwischen 200 bis 300 Patienten am Tag. Sie werden es mir vielleicht nicht glauben, aber fragen Sie Dr. Becker, er war dabei. (Dr. Becker war beim Interview dabei. Anm. der Red.)
Heute bin ich mehr in der Forschung neuer Rezepturen tätig, sowie in der Qualitätskontrolle unserer Produkte. Wir beschäftigen weltweit ungefähr 190 Menschen und haben darunter auch qualifizierte Manager, ich muss also nicht überall sein, und kontrolliere nur den Gesamtablauf. Meine Hauptverantwortung liegt bei den Panchakarma-Kuren in unseren drei Kliniken. Wir haben eine Klinik in Deutschland und zwei in Indien. Weltweit haben wir ca. 100 Orte, an denen wir Pulsdiagnose durchführen, davon sind 80 in Italien. Mein Mann fährt selbst jährlich für 12 Tage nach Italien. Manche Orte werden auch von anderen Ärzten betreut. Sie alle haben in Indien eine gründliche Ausbildung genossen. In Italien sind wir so präsent, weil wir 1988 dort begonnen haben.
Wie es dazu kam, ist eine sehr interessante Geschichte:
Die Frau, welche uns später dann als Erste nach Italien eingeladen hatte, war bei einem spirituellen Retreat im Sai Baba Ashram. Sie hatte starke Hepatitis A, was nicht so bedrohlich ist, aber sehr unangenehm sein kann. Auf dem Heimweg kam sie in Bombay zu uns nach Hause, da ihr Flug überbucht war. Mein Vater ist auch ein Sai Baba Anhänger und er brachte sie zu uns, da sie nicht allein in einem Hotel bleiben wollte. Als sie zu uns kam hatte sie Fieber und Erbrechen. Wir machten sofort einen Bluttest und stellten Hepatitis A mit Wert von 15 fest. Der Wert stieg dann noch bis 20 an, so dass sie hätte ins Koma fallen können. Da sie nicht reisen konnte, behielten wir sie bei uns zuhause. Wir hatten noch kein Krankenhaus, nur unsere Praxis. Wir haben damals mit nichts angefangen, mit einem Dollar in der Tasche - es war eine harte Zeit. Wir setzten sie also auf eine strikte Ayurveda Diät und gaben ihr Kräuter für ihre Leber. Ihre Werte gingen innerhalb von 15 Tagen auf 5 herunter. Bis sie abflog waren sie auf 2.
Zurück in Italien, zeigte sie ihrem Arzt die Ergebnisse, der sie kaum fassen konnte. In Italien hätte sie für 6 Monate unter Quarantäne im Krankenhaus bleiben müssen. der Arzt fragte sie, ob sie uns nicht einladen könne, um zu demonstrieren, wie wir sie behandelt haben.
In der Zwischenzeit flogen wir auf eine Konferenz nach Kopenhagen, wo wir unsere Untersuchungen über Unfruchtbarkeit bei Männern und Frauen präsentieren konnten. Von dort flogen wir nach Italien, wo die Frau fast 100 Ärzte versammelt hatte.
Wir berichteten, wie wir arbeiteten und viele Ärzte meinten, dass sie Patienten hätten, die wir uns einmal ansehen sollten. Zehn Ärzte entschieden sich, mit uns zusammen zu arbeiten. Innerhalb von zehn Tagen entstand eine Pulsdiagnose Klinik völlig ungeplant. Wir gaben ihnen Diätpläne und Hausmittel, denn zu diesem Zeitpunkt waren keine Ayurveda Kräuter in Italien erhältlich. Niemand wusste wie man Ayurveda überhaupt buchstabiert. Das war 1988. So haben wir begonnen. Sechs von diesen Ärzten kamen nach Indien, um für drei bis acht Monate am Stück bei uns zu lernen. Das war eine Mischung aus Gynäkologen, Psychiater, Allgemeinärzte und Zahnärzten.
Zusammen mit besagter Frau erarbeiteten wir Wege, wie wir die Ayurveda Produkte als Nahrungsergänzungsmittel nach Italien exportieren konnten. Heute ist sie mit ihrem Bruder der offizielle Importeur für unsere Produkte.
ayurveda-portal.de: Das führt uns zu der nächsten Frage.
Wie sehen Sie die Entwicklungschancen für Ayurveda in Europa und in Indien?
Smita Naram: Ich denke Ayurveda entwickelt sich von alleine gar nicht.
Erst wenn man Ergebnisse liefert, dann verbreitet es sich weiter. Wenn ich mir ansehe, weswegen die Menschen zu uns gekommen sind, dann kamen sie nicht wegen Ayurveda, sondern wegen der positiven Resultate.
Weltweit hatten wir wohl bis jetzt 750000 Patienten. Sie mögen es nicht glauben, aber es ist so. In Indien arbeiten 10 Ärzte für uns. Mein Mann und ich haben jetzt den Patientenkontakt reduziert, aber seit 1983 hatten wir fast täglich bis zu 300 Patienten. Da kommen wir auf diese Zahl. Und all diese Menschen kamen aufgrund von Empfehlungen. Einem Menschen ging es nicht gut, er wurde geheilt und empfahl uns zehn weiteren Personen. Eine unserer ersten Patienten war eine 72 Jahre alte Inderin mit Herpes. Sie hatte einen brennenden Schmerz und ihre Brust nässte so sehr, dass sie keine Bluse tragen konnte. Sie ging sogar nicht mehr auf die Straße oder zum Tempel. Sie versuchte verschiedene allopathische Mittel ohne Erfolg. Mein Mann setzte sie auf Mungobohnensuppe-Diät und gab ihr Blut reinigende und immunstärkende Mittel. Nach zehn Tagen war der Schmerz verschwunden und sie konnte wieder zum Tempel gehen, wo sie andere Frauen traf. Diese fragten sie, was sie gemacht hatte und durch sie sind rund 60 weitere Patienten zu uns gekommen.
Eine andere Frau kam 1990 mit Arthritis im Rollstuhl zu uns. Sie hatte viel Ama, was man daran sehen konnte, dass der Abdruck lange auf der Haut blieb, wenn man auf eine geschwollene Stelle drückte. Ich gab ihr für sieben Tage eine Mungobohnen-Diät zusammen mit ayurvedischen Heilpflanzen und Rizinusöl in der Nacht. Nach dieser Woche war sie bereits viel beweglicher und ich empfahl ihr eine sechswöchige Panchacarma Kur. Nach dieser Kur konnte sie mit Stöcken laufen und nach einigen Monaten lief sie ohne jegliche Hilfe. Ihr Traum, sich als Moslem wieder in der Moschee niederknien zu können, ging in Erfüllung. Viele ihrer Bekannten war sehr neugierig, wie sie dies gemacht hatte und haben so von uns erfahren.
An der ayurvedischen Sache an sich waren vielleicht 10% unserer Kunden interessiert. Die Menschen sind nicht an Ayurveda, Allophatie oder chinesischer Medizin interessiert. Sie interessiert, wie es ihnen besser gehen kann und sie ihre Probleme bewältigen können.
ayurveda-portal.de: Wie sehen Sie demzufolge das Wachstumspotential z.B. in Deutschland wo Sie gerade zu Besuch sind?
Smita Naram: Das Potential ist riesig für jedes lebendige Wesen. Nicht nur für Menschen. Jeder möchte gesund leben. Überall liegt ein Potential für Ayurveda. Das einzige was beachtet werden muss ist, dass es authentisches Ayurveda ist und die Prinzipien den veränderten Zeiten angepasst werden.
ayurveda-portal.de: Das bringt uns zu unserer nächsten Frage. Ihre Produkte basieren auf den alten Rezepturen. Sind die alten Schriften in unsere Zeit übertragbar?
Smita Naram: Absolut. Doch nur wenn man die Prinzipien übernimmt und nicht den genauen Inhalt der Anleitungen. Unser Guru lehrte uns, dass hinter einer Krankheit fünf Ursachen stehen können. Es ist wie eine Kette von Ereignissen, wo eines zum anderen führt. Selbst manche Ayurveda-Ärzte gehen manchmal den allopathischen Weg, indem sie zum Beispiel eine Pflanze gegen Bluthochdruck verschreiben, ohne vorher zu schauen, was die Ursache für den Bluthochdruck war. Unser ayurvedischer Ansatz ist, die Kette der Ursachen bis zum Beginn zurück zu verfolgen und eins nach dem anderen zu behandeln. Dann funktioniert es beachtlich gut.
ayurveda-portal.de: Haben Sie dafür alte Rezepte verändert?
Smita Naram: Ja, sehr viele. Zum Beispiel gibt es ein sehr altes klassisches Mittel welches fantastisch ausgleichend auf alle drei Doshas wirkd und die körperlichen und geistigen Kanäle entgiftet. Doch in der ursprünglichen Rezeptur waren Schwermetalle wie Blei, Quecksilber und auch Kupfer enthalten.
Heutzutage haben wir schon zu viele dieser Metalle in unserer Umwelt. Diese noch zusätzlich zuzuführen wäre ungesund. Auch die Zeitqualität war eine ganz andere vor 3500 Jahren. Damals herrschte Kapha vor. Das Leben war langsam und ruhig. Die Menschen gingen viel zu Fuß und arbeiteten körperlich. Sie hatten weniger Ama und weniger Vata und Pitta. Heute sind wir schon seit früher Kindheit stetig unter Stress. Im Allgemeinen ernähren wir uns nicht vollwertig sondern mit Auszugsprodukten. Pestizide und Düngemittel sind allgegenwärtig. Heute ist Vata und Pitta so vorherrschend, dass neue Rezepturen eher Vata und Pitta reduzierend sein müssen. Nachdem wir das Rezept für zum Beispiel Amruta geändert haben, erzielen wir hervorragende Ergebnisse bei Übersäuerung, Schleimbildung, Allergien, Stress oder Kopfschmerzen – bei einfach Allem.
ayurveda-portal.de: Toll. (augenzwinkernd) Wo kann man es kaufen?
(Herzhaftes Lachen)
Smita Naram: Im Internet.
Wir hatten das Glück einen Meister zu haben, der hundert Jahre tagein tagaus praktizierte und diese Dinge sehen konnte. Auch stammte er aus einer sehr langen Tradition von Vaidyas, welche bis auf Charak zurückgeht, dem Verfasser der Charaka Samhita.
ayurveda-portal.de: Welches sind Ihre nächsten Projekte?
Smita Naram: Wir haben viele Projekte. Unser Guru hat meinem Mann verschiedene Versprechen abgenommen. Z.B. keinen Alkohol oder andere Drogen zu konsumieren, nicht zu lügen und noch einige andere Dinge. Unser Versprechen beinhaltet auch 10% unserer Einnahmen für wohltätige Zwecke zu spenden. Und das haben wir getan, auch als wir nur 3000 Rupien Umsatz hatten. Wir unterstützen ein großes Projekt für Tiere und zur Wiederaufforstung. In den letzten fünf Jahren versorgten wir 400 Aidspatienten mit Medizin und Nahrung. Wir untersuchten sie nach sechs Monaten erneut. Es geht ihnen allen gut.
Auch bauen wir für uns eine neue große Fabrik.
ayurveda-portal.de: Kann man Ihre Produkte in Deutschland bekommen?
Smita Naram: Man kann sie über die Niederlande bestellen. Über das Internet sind sie in der ganzen Welt erhältlich. Sie entsprechen den höchsten Standards und werden doppelt, zunächst in Indien und dann noch mal in Italien im Labor getestet. Wir investieren sehr viel in die Überprüfung unserer Produkte.
ayurveda-portal.de: Eine Frage in eigener Sache. Was halten sie von unserem unabhängigen Ayurveda Portal?
Smita Naram: Es ist eine fantastische Sache und wenn wir Ihnen irgendeine Unterstützung geben können, sind wir gerne dazu bereit.
Wir machen zwar keine Werbung, aber wir verbreiten sehr viele Informationen über Kolumnen in Zeitungen und wir haben seit vier Jahren eine eigene Show auf einen speziellen Fernsehsender. Wir geben Heilkost-Rezepte von unserem Guru weiter. Mein Mann Dr. Naram hält Vorträge vor tausenden von Menschen. Damit wollen wir der Gesellschaft einen Dienst erweisen und aufzeigen welche Möglichkeiten es in der Welt gibt. Man muss nicht immer allophatische Medizin nehmen. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich bin nicht gegen die Allophatie, denn es gibt auch Fälle wo Ayurveda nicht hilft. Aber es gibt viele Bereiche bei denen man gute und schnelle Ergebnisse mit Ayurveda erzielen kann. Deswegen erzähle ich die Geschichten aus unseren Kliniken, um die Möglichkeiten aufzuzeigen. Wir heilen dort mit speziellen Diäten, Marma Punkten, kleinen Reinigungsbehandlungen die man selbst durchführen kann und mit vollständigen Panchacarma Kuren. Wir geben Tipps zur Lebensgestaltung und pflanzliche Heilkräuter.
ayurveda-portal.de: Können Sie unseren Besucher noch einen allgemeinen Gesundheitstipp geben?
Smita Naram: Wenn Sie zwischen 25 und 45 Jahre alt sind und Ihre Gesundheit in den nächsten drei Monaten um 50% verbessern wollen, reduzieren Sie den Verzehr von Milchprodukten, rotem Fleisch und Gebratenem um 50%.
Wenn Sie älter als 45 Jahre alt sind, sollten Sie diese Produkte, besonders Kuhmilch, um 80% bis 100% verringern. Nach drei Monaten werden Sie von den meisten Cholesterin- und Arthrose-Problemen befreit sein, denn es reduziert sehr gut Ama und wird so 50% der allgemeinen Probleme lösen.
ayurveda-portal.de: Wunderbar. Leider fällt es vielen Menschen sehr schwer ihre Diät zu ändern. Die Deutschen lieben ihr Fleisch.
Smita Naram: Oh ja, aber Sie müssen genau sein, ich sagte nur rotes Fleisch. Sie können immer noch Geflügel und Fisch essen.
Sie haben übrigens sehr gutes Essen in Deutschland. Ich vermisse es immer, wenn ich in Indien bin.
ayurveda-portal.de: Herzlichen Dank Frau Dr. Smita Naram.
Smita Naram in Deutschland 2010:
13. - 14. November 2010
München (Germany)
Naturheilpraxis in Schwabing
Elinor Kolbeck
Germaniastr. 9
80802 München
Tel.: 0049 (0)89 347 300
Email: info@manashakti.deinfo@manashakti.de
Web: www.manashakti.de
Vaidya Smita Naram verfügt über eine außerordentlich reiche Ayurveda-Erfahrung, ist auf die Durchführung von Panchakarma-Kuren spezialisiert und hat bis heute über hunderttausend Patienten betreut. Sie schrieb den Bestseller Discovering Natural Secrets und hat viele Ärzte und Therapeuten sowohl in der Kunst des Ayurvedischen Pulslesens als auch in Panchakarma ausgebildet. Smita Naram ist Direktorin von Ayushakti Ayurved, hat viele renommierte Preise der indischen Regierung in Empfang genommen und erscheint regelmäßig im internationalen TV in gesundheitsorientierten Programmen. Vaidya Smita Naram hat sich intensiv und im Besonderen mit Arthritis, Übergewicht, Frauen- und Kinderkrankheiten, Unfruchtbarkeit, neurologischen und Hautproblemen, Asthma, Immunologie, Stimmungsschwankungen ebenso wie mit Ayurvedischer Kosmetik erfolgreich beschäftigt. |
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